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Gospelnacht Petersberg
    Das Propsteihaus in Peters­berg war bis auf den letzten Platz besetzt. Dirigent Alexan­der J-ano leitete den Auftritt des Chorus 36-mf aus Künzell mit einem Klaviervorspiel ein. Was nun folgte, waren vier weitere Lieder, in denen der Chor sein ganzes Können unter Beweis stellte. Vor allem fiel die diffe­renzierte Stimmdynamik auf. Dies war besonders im dritten Stück „I Couldn't liear" zu er­kennen, denn hier hatte l'ano die Betonung in den Männer­stimmen deutlich herausgear­beitet.

    Nach dem Chor aus Künzell betraten sieben Damen In strahlend roten Gewändern die Bühne. Das Gospel-Enscmble Blues Cafe aus der Partner-gemeinde Billere bot eine her­vorragende Performance. Das Ensemble beeindruckte beson­ders durch sein homogenes Zu­sammenspiel der Stimmen. Die meist zweistimmig grup­pierten Sängerinnen schöpf­ten dabei alle.

     Der dritte Chor des Abends war der Gastchor San Feliciano aus der Partnergemeinde Sabi­nanigo. „Unser Chor hat noch keine Erfahrung mit Gospel, aber sie haben viel dafür gear­beitet," so der Vertreter der Partnerschaftsgemeinde. An den vier folgenden Liedern konnte sich das Publikum dann von der geleisteten Arbeit überzeugen.

     Letzte Gruppe vor der Pause war der aus Burghaun stam­mende Gospelchor Singflut. Unter der charismatischen Lei­tung der aus Lettland gebürti­gen Leiterin Rail i Orrava bot der reine l'rauenchor ein mit­reißendes Programm. Hierbei fiel die differenzierte Stimm­gruppenarbeit und der volle Klang lies Chores auf.

    Nach der Pause traten alle vier Gruppen in gleicher Rei­henfolge erneut auf. In der zweiten Hälfte des Konzerts schraubte sich die ohnehin gu­te Stimmung noch deutlich höher

     Chorus 36-mf über­raschte mit einem schönen Ar­rangement des Evergreen „Over The Rainbow" und brachte den Saal zum Mitklat­schen bei „Top Of The World".

     Die sieben Französinnen von Blues café glänzten mit einem absolut ausgewogenen Stimm­bild, schönen Solostimmen und rissen das Publikum mit dem Gospelklassiker „When The Saints Go Marching In" von den Stühlen.

     Chor aus Spanien ließ spüren, dass der Gospel aus einer tiefen menschlichen Erfahrung ent­sprungen ist.

     Den beeindruckenden Ab-sehluss machte dann der Chor aus Burghaun und legte hier am Ende noch einen drauf, in­dem die Chorleiterin Orrava das Publikum zum Mitsingen brachte.

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